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Renate Kern ...

 

Geboren wurde RENATE KERN am 23.1.1945 in Tann in der Rhön als Tochter einer Cafehauspianistin und eines Raketentechnikers. Aufgewachsen ist sie im niedersächsischen Städtchen Wildeshausen, zwischen Oldenburg und Bremen. Von der Mutter erlernt Renate schon früh das Klavierspielen, später noch Gitarre und Violine. Den Besuch des Gymnasiums in Delmenhorst unterbricht sie 1962 um für ein Jahr in die USA in einen Schüleraustausch zu gehen.

 

Dort macht sie bei einem lokalen Rundfunksender ihre ersten Bandaufnahmen und gibt anschließend ihr halbstündiges Fernsehdebüt beim Sender WJR in Detroit. Aus dieser Zeit stammt wahrscheinlich ihr Interesse an amerikanischen Songs. Denn bereits lange bevor sie als NANCY WOOD in den 80er Jahren überwiegend in englisch singen wird, hat sie immer wieder englischsprachige Hits interpretiert.


Ermutigt durch das unverhoffte Interesse an ihrem Talent lässt sie ihren ursprünglichen Berufswunsch Lehrerin fallen und konzentriert sich auf den Gesang. Bei einem Auftritt mit ihrer Band THE FOOT TAPPERS ist zufällig WERNER LAST (der Bruder von James Last) anwesend und von der ungewöhnlichen Stimme der jungen Sängerin beeindruckt. Aus der frischgebackenen Abiturientin RENATE POGGENSEE wird über Nacht die Schlagersängerin RENATE KERN, denn "kernig", dunkel und warm ist ihr Stimme und unterscheidet sie damit von den anderen Sangesgenossinnen jener Tage.

Werner Last nimmt Renate nur wenige Tage nach ihrem Abitur für die POLYDOR unter Vertrag und produziert im Frühjahr 1965 die erste Single KISS AND SHAKE - eine fröhliche Beat-Nummer, die auf Platz 39 der deutschen Charts springt.Ein Achtungserfolg für eine bis dahin unbekannte Sängerin. Eine künstlerische Ausbildung (Schauspielunterricht und Gesang) folgt und bereits 1966 verhilft ihr ihre dritte Single "LASS DEN DUMMEN KUMMER" zum Durchbruch. Die Rezeptur dieses Hits wird bei den Folgetiteln "LASS DOCH DEN SONNENSCHEIN" - "LIEBER MAL WEINEN IM GLÜCK" - "DU MUSST MIT DEN WIMPERN KLIMPERN)"noch häufig kopiert. ORIGINALZITAT ihres Texters Günter Loose: "Schon wegen ihrer burschikosen Ausstrahlung und ihrer etwas herben Stimme war sie in der deutschen Musikszene etwas besonderes und die klassischen Schlagerthemen passten nicht so recht zu ihr. Deshalb hatte man sich folgendes Konzept ausgedacht: Die Konsumenten sollten in ihr eine gute Freundin sehen, einen Kumpel. Also schrieb ich Texte, die entweder einen guten Ratschlag enthielten oder in irgendeiner Form Mut gaben, was meistens schon in der Titelzeile zum Ausdruck kam."

So muss sie bei ihren Titel immer wieder das Taschentüchlein zücken, denn "Weinen" wird zu ihrem
Markenzeichen.

Tourneen führen die "Seelentrösterin" durch das benachbarte Ausland, von Belgien bis Rumänien. 1968 nimmt sie mit "LIEBER MAL WEINEN IM GLÜCK" an den Deutschen Schlagerfestspielen teil. Obwohl ihr Titel auf einem der letzten Plätze landet, erweist er sich im Nachhinein als ihr größter Hit. Er klettert im September 1968 immerhin auf Platz 10 der deutschen Charts und ist insgesamt 12 Wochen unter den ersten 50. Zusammen mit Kai Warner (Werner Last) tritt sie unter anderem in Toronto und Hongkong auf. Ihr Versuch, sich auch als internationaler Star zu präsentieren, bleibt trotz Tourneen und Festivalteilnahmen ohne Erfolg. Trotzdem ist sie weiter ambitioniert und tritt in Deutschland in dem Musical TUT WAS IHR WOLLT auf und überzeugt auch mit ihren schauspielerischen Leistungen.

1970 ist der Name RENATE KERN ein eingeführter Markenartikel im deutschen Showgeschäft. Sie belegt mit ihrem Titel ALLE BLUMEN BRAUCHEN SONNE den zweiten Platz beim Schlagerwettbewerb hinter Howard Carpendale. Zu dieser Zeit gibt es in Deutschland über 200 Fanclubs. Im TV ist sie oft und gerne vertreten in allen großen Sendungen und tritt im Jahre 1969 in der allerersten ZDF-Hitparade auf und wird in der Folgezeit ein gern gesehener Dauergast. Dieter Thomas Heck: "Renate hatte etwas, was man nicht lernen kann, Persönlichkeit" Trotz Personality stagniert es mit der Karriere. 1973 wechselt sie von POLYDOR zu BASF, einem Abschreibeobjekt des Konzerns mit nur wenigen Stars. Schon vor dem Wechsel gab KAI WARNER seine Produzententätigkeit auf. Seit 1972 zeichnet PETER ORLOFF für ihre neuen Titel verantwortlich, die aber nicht mehr an die alten Erfolge anknüpfen konnten. Dem langsamen Abstieg in der zweiten Hälfte der 70er Jahre folgt der Fall ins Bodenlose.  Im Obergeschoss ihres Hauses in Hoyerswege richtet sie unterdessen mit ihrem Mann, dem Produzenten und Tontechniker Klaus Hildebrand, ein modernes Tonstudio ein, in dem sie neben eigenen Titeln auch Titel anderer Interpreten produzieren - für sie vielleicht die bitterste Erfahrung, muss sie sich doch - mangels eigener Hits - auf das Servieren von Schnittchen beschränken. Noch ist Renate zwar am Boden, aber noch nicht gebrochen. Für sich selbst bastelt sie an einem neuen künstlerischen Konzept, das ihrer Karriere einen neuen Auftrieb geben soll.
In den frühen 80er Jahren erlebst sie schließlich als Contrysängerin eine Wiedergeburt und - vorerst
- mittelprächtige Erfolge. Der in Nashville produzierte Titel "IMAGINE THAT" platziert sich immerhin in den BILLBOARD TOP 100 Country Charts. Der große Durchbruch blieb ihr jedoch versagt.

 Im Jahre 1989 kumulieren ihre privaten Probleme. Sie leidet an schweren Depressionen und muss sich mehrfach in psychiatrische Behandlung geben. So auch zu Beginn des Jahres 1991. Am 15. Februar schicken die Ärzte Renate als gebessert und nicht selbstmordgefährdet nach Hause. Sie sollten leider
nicht Recht behalten. Am Morgen des 18. Februar 1991 findet man sie tot in ihrer Villa.

Posthum kam sie zu Ehren im Jahre 1998. Der Dokumentarfilm "UND VOR MIR DIE STERNE-das Leben der Schlagersängerin Renate Kern" zeigt die Stationen ihres Lebens und wird ein Erfolg im Kino und später auch im TV.

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